Wohnsiedlung Langfurren Wetzikon

Studienauftrag

Die Wohnsiedlung Langfurren atmet den Geist freiräumlicher Offenheit. Am Übergang zum angrenzenden Naherholungsgebiet profitiert sie gleichzeitig von der guten Anbindung an urbane Infrastrukturen und von einer qualitätvollen Bebauungsdichte. Aus der Analyse des Ortes abgeleitet, wird ein schlankes, abgestaffeltes Neubauvolumen gesetzt. Es reagiert auf die heutige Situation und weist den Weg für künftige Veränderungen. Zusammen mit den beiden Bestandesbauten entsteht eine neue Siedlungsfigur von hoher Identität, welche die Einheit der Siedlung mit dem vernetzenden Freiraum in Siedlungsmitte auch innerhalb des Quartiers stärkt. Die Grundfigur des neuen Baukörpers und seine Einbindung in eine Gesamtfigur verankert ihn massstäblich innerhalb des weiteren Siedlungsraums. Die Siedlung Langfurren wird so zu einem Ort mit starker Identität und hohem Wohnwert.
Der parkartige Freiraum verbindet die Wohnzeilen miteinander und etabliert einen zentralen Begegnungsort. Er bildet eine starke gemeinsame Adresse für alle Wohnungen und führt beim Neubau durch grosszügige Durchgänge, an denen je zwei Treppenhäuser angeschlossen sind. Die gedeckten Passagen sind attraktive Aufenthaltsorte für ein kurzes Gespräch im Alltag oder spielende Kinder bei Regenwetter.

Planungsteam
Architektur: horisberger wagen architekten in Zusammenarbeit mit stehrenberger architektur, Zürich
Huber Christian, Horisberger Detlef, Joos Vanessa, Wagen Mario
Landschaftsarchitektur: Vogt Landschaftsarchitekten AG, Zürich
Bauingenieur: dsp Ingenieure + Planer AG, Uster
Bauphysik: BAKUS Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich
Bauökonomie: Rehmann Immobilien, Baden

Fotos: Beat Bühler, Zürich
Visualisierungen: rablab, Olten